Schatten über Camelot

boxshot

Ein kooperatives Brettspiel
mit einer hinterlistigen Wendung!

Von Serge Laget & Bruno Cathala

Für 3 - 7 Spieler

Seite 1

Mit Merlin an deiner Seite, beginnst du nun, die Vielschichtigkeit des Landes um Camelot herum zu begreifen. Du kennst nun deine Männer und Getreuen, die Ritter der Tafelrunde.

Camelot zu verteidigen (und das Spiel zu gewinnen) sollte nun ein Kinderspiel sein, oder?

Doch, etwas nagt an dir...

Seite 2

Zu Beginn des Spieles erhält jeder Ritter eine Treue-Karte.

Es gibt acht davon, und sieben sind wirklich loyal...

aber eine bleibt im Schatten und macht seinen Besitzer zu... einem Verräter, der gewinnen wird, wenn alle anderen verlieren!

Seite 3

Anfangs hält er sich unauffällig im Kreise der treuen Ritter und spielt wie diese. Doch dann nimmt das Böse seinen Lauf... Ist wirklich alles, wie es scheint?

"Vertrau mir, du kannst sie blindlings bekämpfen!"

Ich sagte "Ich kann das machen!".
Ich sagte nicht "Ich würde es!"

"Was meinst du mit, du hast Merlin verloren?"

Seite 4

Wäre es vielleicht besser, Camelot mit einer kleineren Truppe zu verteidigen (und damit vielleicht nicht auf den Verräter zu treffen)? ...aber auch das Risiko einzugehen, vom Feind überrannt zu werden?

Solltest du Sir Gawain beschuldigen, der weiße Karten "bunkert"? Oder vielleicht Sir Parzival, der weiß, was die Zukunft bringt? Kann man Sir Galahad in seinem Kampf gegen den Schwarzen Ritter vertrauen?

Seite 5

Wenn im Spiel bereits mindestens 6 Belagerungsmaschinen rund um Camelot stehen oder mindestens 6 Schwerter beliebiger Farben in Camelot liegen, kannst du deinem Verdacht Ausdruck verleihen, indem du eine Anklage erhebst.

Aber handle bedacht: Wenn dein Verdacht richtig war, muss sich der Verräter zu erkennen geben (was den treuen Rittern ein weißes Schwert einbringt). Wenn du aber einen Unschuldigen anklagst, wird aus einem weißen Schwert ein schwarzes.

Das weiß auch der hinterlistige Verräter...

Seite 6

Und doch... kannst du es wagen, einen potenziellen Verräter in eurer Mitte zu lassen?

Wenn das Spiel endet und der Verräter in eurer Mitte war, wird er sich zu erkennen geben und nicht eines, sondern zwei weiße Schwerter in schwarze verwandeln - und zwar bevor die Farbe der Mehrheit gewertet wird!

Und noch schlimmer, denn wenn Gleichstand herrscht, verlieren die treuen Ritter. Doch für Männer der Ehre ist ein Gleichstand nie gut genug. In Camelot sind nur die klaren Siege es wert, ausgefochten zu werden!